Produkte- Details

Innovation und stetige Verbesserung ist unsere Mission. Unser oberstes Ziel ist es, unseren Kunden die bestmögliche Lösung zu bieten.

Details

ICP Generator

tmax bis 6000 °C

ICP Generator zur Analyse von Flüssigkeiten (ICP-OES und ICP-MS) für Argon / Argon oder Argon / Stickstoff Plasma. Frequenzbereich 1,5 - 2,5 kW, 27,12 / 40 MHz und 1,5 - 10 kW, 27,15 MHz.

Anwendung:

Probenvorbereitung für Spektroskopie

 

Die wichtigsten Merkmale:

  • ICP Analyse, Analyse von Flüssigkeiten
  • Die wichtigsten Teile eines ICP-Spektrometers sind Hochfrequenzgenerator, Plasmafackel, Probenzerstäuber und das eigentliche Spektrometer.
  • Linn High Therm liefert hierzu den Hochfrequenzgenerator mit Netzteil.
  • Der Huth-Kühn-Oszillator wird über ein Hochspannungsnetzgerät versorgt.
  • Verschiedene Brennertypen sind einsetzbar.

Eingesetzt wird dies z. B. bei der ICP (Induktiv gekoppeltes Plasma) - einem Analyseverfahren für (in der Hauptsache) Flüssigkeiten.

Dabei wird in einem Argonstrom mittels Zündfunken Argon teilweise ionisiert und dann in einer Spule mittels andauernder induzierter Wechselwirkung (27,12 MHz / 40 MHZ) zu einem ca. 6000 °C heißem Plasma ausgebildet. Erforderlich ist dafür ein Magnetron oder auch Generator oder Topfkreis genannt.

ICP-OES steht für englisch „inductively coupled plasma optical emission spectrometry“. Die Methode des induktiv gekoppelten Plasmas beruht auf der Verwendung eines sehr heißen (ca. 10.000 K) Argon-Plasmas zur Anregung der optischen Emission der zu analysierenden Elemente. Die Grundlagen erarbeiteten unabhängig voneinander Greenfield und Fassel 1964/65. Das erste kommerzielle Gerät wurde 1975 vorgestellt, seit ca. 1985 wird es routinemäßig in der Industrie angewandt. So ist die ICP-OES-Technik inzwischen in der Umweltanalytik, Materialforschung, Metall- und Pharmaindustrie sehr weit verbreitet.

ICP-MS steht für "inductively coupled plasma mass spectrometry". Im Gegensatz zu anderen Techniken wird in der ICP-MS kein durch Atome absorbiertes oder emittiertes Licht beobachtet, sondern es wird das Auftreffen von Ionen bzw. deren Massen auf einen Detektor gemessen. Eine flüssige Probe wird über eine Pumpe angesaugt, mit einem Zerstäuber in der Zerstäuberkammer zerstäubt und in einem Argonplasma in der sog. Fackel oder Torch zerschlagen und ionisiert. Die zumeist einfach geladenen Ionen werden im Hochvakuum mit Hilfe einer elektrischen Linsenoptik fokussiert, in einem Quadrupol nach ihrem Masse/Ladungs-Verhältnis aufgetrennt und treffen dann auf einen Detektor, der die Anzahl der Ionen pro Masse aufzeichnet und damit eine quantitative Analyse der Elemente ermöglicht.

Die ICP-MS kombiniert die Fähigkeit einer Multielementanalyse sowie den weiten linearen Arbeitsbereich aus der ICP-OES mit den sehr guten Nachweisgrenzen der Graphitrohr-AAS und übertrifft sie sogar.

Quellen:

de.wikipedia.org/wiki/Massenspektrometrie_mit_induktiv_gekoppeltem_Plasma

Xvlun aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org/w/index.php

de.wikipedia.org/wiki/Atomspektroskopie

de.wikipedia.org/wiki/Atomemissionsspektrometrie

We make it possible:

Linn High Therm is specialized in adapting its products to customer’s requirements. Please let us know if you need any modifications. We will do everything to satisfy your wishes.

Produkteigenschaften

Produktgruppe: Einzelofen
Betriebsart: Batch
Bauart: PV-Anlage
Bauweise: Laborofen
Maximaltemperatur (°C): 6000
Beheizung: Elektrisch
Heizmethode: Induktion
Atmosphäre:
Anwendung: Probenvorbereitung für Spektroskopie